Württembergische Staatseisenbahnen

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Die württembergische T 18

Württ. Ac (Albrecht Ebinger)
Württ. ADh (Albrecht Ebinger)
Württ. ADh (Alexander Busch)
Württ. C (Fritz Müller)
Württ. F2
Württ. G12 (Fritz Müller)
Württ. K (Fritz Müller)
Württ. T (Fritz Müller)
Württ. T2 (Fritz Müller)
Württ. T3
Württ. T3 (Fritz Müller)
Württ. T4a
Württ. T5 (Albrecht Ebinger)
Württ. T9 (Fritz Müller)
Württ. T9
Württ. T14
Württ. T18 (Albrecht Ebinger)
Württ. T18 (Fritz Müller)
Württ. Tn (Fritz Müller)
Württ. DT14 (Fritz Müller)
Württ. KL2 (Fritz Müller)
Württembergischer A 901 (Albrecht Ebinger)
Württembergische BCCi  (Fritz Müller)
Württembergischer PwPosti Wü98 (Albrecht Ebinger)
Württembergische Ci (Fritz Müller)
Württ.Gepäckwagen (Fritz Müller)
Württ. P 137 (Fritz Müller)
Württembergischer Gefangenenwagen
Drehgestelle Roco Schnellzugwagen (A.Ebinger)
Württembergischer Gm
Ein anderer Gm
Württembergischer Hs (Albrecht Ebinger)
Württembergischer Litera H
Württ. Litera H (Fritz Müller)
Württ. Litera J (Albrecht Ebinger)
Württembergischer Litera J
Württ. Litera J (Fritz Müller)
Württembergischer Litera J 1591 (Fritz Müller)
Württembergischer Salzwagen (Fritz Müller)
Württembergischer Litera K
Württ. Litera K (Fritz Müller)
Württembergische Langholzwagen (Fritz Müller)
Württembergischer Litera M
Württembergischer Zichorienwagen
Württembergischer Ni
Württembergischer Omq
Württembergischer Omq (Fritz Müller)
Württembergischer Gaswagen (Christian Sauer)
Württ. Bierwagen (Fritz Müller)
Württembergischer Weinfasswagen (Albrecht Ebinger)
Württembergischer Weinwagen (Fritz Müller)
Bad. Ie (Albrecht Ebinger)
Badischer SSml
Elsass-Lothringen S
Elsass-Lothringen Sl
Baureihe 02
Umbauten Albrecht Ebinger
Personenwagen Bernd Beck
Güterwagen Bernd Beck 1
Güterwagen Bernd Beck 2
Baubericht Sächsischer Di (Nils Moh)
Umbau: Sächsischer Gm (Nils Moh)
Baubericht Sächs. Ommt (Nils Moh)

Die Wü. T18 als H0-Modell

 

Das Vorbild.

1919 beschafften die K.W.St.E. 20 Stück der bewährten T18 bei Vulkan in Stettin mit den Fabriknummern 3513-3532. Sie erhielten die Betriebsnummern 1121–1140 und wurden zunächst den Betriebswerken Stuttgart und Tübingen, 1925 jedoch den Direktionen Altona und München zugewiesen. 1961 kamen erstmals nach dem 2. Weltkrieg wieder 78er zur BD Stuttgart, darunter auch die frühere „Schwäbin“ 078 164-1. Mit Elektrifizierung der Remsbahn bis Schorndorf 1962 erhielt auch das Bw Aalen 78er, weil auf der Drehscheibe in Schorndorf keine Schlepptenderloks gedreht werden konnten. Der P8 leistungsmäßig durchaus ebenbürtig, bespannten die formschönen Maschinen Reisezüge nach Aalen, zusammen mit der Reihe 50. Im Winterhalbjahr 1967/68 kamen sie planmäßig - nur samstags und nur bis Rudersberg - auch auf der Wieslaufbahn zum Einsatz. 1969 erhielt auch das Bw Rottweil 78er.

Quellen:

Eisenbahn-Journal Sonderausgabe „Die Baureihe 78“

Ebinger: „Die Wieslaufbahn“, Transpress-Verlag Stuttgart 1998 (vergriffen)

Ebinger/Kling: „Die Wieslaufbahn im Wandel der Zeit“ Förderverein Welzheimer Bahn 2010

Scharf/Wollny: „Die Gäubahn“, EK-Verlag 1992

 

Das Modell.

Es basiert auf einem Liliput (Wien)-Modell. Meine Freunde wunderten sich, warum ich kein Fleischmann-Modell verwendet habe. Der Grund ist, dass zwei Liliput-Modelle der korrigierten Serie mit verbessertem Antrieb (Bühler-Motor und Schwungmasse) schone einige Jahre bei mir vergeblich auf Abnehmer warteten. (Aus dem zweiten Modell soll eine 78er aus der DB-Zeit entstehen). Ferner habe ich am Liliput-Gehäuse weniger Leitungen und sonstige Details entfernen müssen. Auch waren von früher Umbausätze von Günther vorhanden.

Folgende Änderungen waren erforderlich.

Entfernen fast aller Leitungen, der Lichtmaschine, des Kohlekastens und Anbau von Kohleklappen, des Dachaufsatzes und Anbau eines Tonnendachs, vergrößern der Stirnfenster auf Vorbildmaße und Anbau von Fensterschirmen (Weinert) an der Vorderseite. Einbau von Fleischmann-Treibrädern und Montage neuer Steuerungsteile von Weinert, ferner Drehgestellräder korrekten Durchmessers von älteren Liliput-Wagenradsätzen, deren Spukränze auf 0,75 mm abgedreht und die Gräte an den Speichen mit Messerfeilen nachbearbeitet wurden. Die weitere Detaillierung erfolgte teils mit noch vorhandenen Günther-, teils mit Weinert-Teilen, und ist am unlackierten Modell erkennbar. Die Befestigung des Gehäuses erfolgt nun von unten über der vorderen Achse des Vorlauf-Drehgestells, um an der Pufferbrust eine Kupplung anbringen zu können. Die Lackierung erfolgte mit Sprühlack auf Basis Nitro-Acryl mattschwarz (aus der Dose), danach Montage der Bremsschläuche und feinen Korbpuffer (Weinert). Die Schilder wurden auf dem PC hergestellt. Der Umbau machte viel Arbeit, besonders die korrekte Verlegung der Leitungen und Griffstangen teils aus Kupferdraht, teils aus halbhartem Messingdraht (Weinert), doch entspricht das fertige Modell nun exakt der von Vulcan an die Württ. Staatsbahn gelieferten Serie von 20 Stück.

  

Albrecht Ebinger, 2012

 

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