Württembergische Staatseisenbahnen

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Bundesbahndirektion Stuttgart

01 005 (Albrecht Ebinger)
01 123 (Albrecht Ebinger)
01 125 (Albrecht Ebinger)
01 046 (Albrecht Ebinger)
01 0505-6 (Albrecht Ebinger)
Baureihe 03.10 (Albrecht Ebinger)
01 1100 (Albrecht Ebinger)


Die Zeit blieb 1920 natürlich auch in Württemberg nicht  stehen. Die württembergischen Länderbahnfahrzeuge verschwanden nach und nach und die Bundesbahndirektion Stuttgart bzw. die Reichsbahndirektion Stuttgart wurde von Einheitsbaureihen und den verbliebenen preußischen, badischen und bayerischen Fahrzeugen angefahren. Interessante Fahrzeuge, die nicht mehr in die württembergische Zeit fallen sollen hier Raum bekommen.

Beim Klick auf die Bilder oder den Link links in der Navigationsleiste öffnen sich Bauberichte oder größere Bilder zu den Fahrzeugen.

Aber lassen wir Albrecht Ebinger, der diese "neumodischen" Maschinen gebaut hat, selber berichten:

Meine 01-"Familie"

Die Vorbilder

Vor einiger Zeit habe ich mir vorgenommen, alle bedeutenden Varianten der deutschen "Standard"-Schnellzuglok Reihe 01 zu "beschaffen"
Für die Modelle wurden Lok´s von Bahnbetriebswerken gewählt, welche mit einiger Sicherheit die Direktion Stuttgart angefahren haben, zumal hier keine 01 stationiert waren.

Für EP II wurden die in Hof stationierte 01 005 aus der Erstserie und die 01 123 vom Bw Nürnberg Rbf gewählt,

für EP III 01 046 (mit Henschel MV) und 01 125 (Ersatzkessel) vom Bw Nürnberg Rbh, 01 111 (Wagner-Bleche) und 01 147 (Witte-Bleche) vom Bw Hof.

Die Modelle

Fahrwerke. Als Basis dienten die vor Jahren erschienenen und als Modelle "brauchbaren" Roco-Lok´s der Baureihe 01. An allen Fahrwerken wurde der Zylinderblock dem Vorbild entsprechend um 1 mm zurückversetzt und die Schräge der Rahmen-Oberkante zwischen Zylinderblock und Pufferbohle der Bauart angepasst (kleine oder große Drehgestell-Räder). Zur besseren Ausschwenkung der Drehgestelle bei Kurvenfahrt wurden Gegenlenker angebracht (Siehe Foto). Der Achsstand der Drehgestelle musste um 1 mm gekürzt werden. Auch wurden jeweils Räder mit den richtigen Raddurchmessern eingebaut.

Kessel und Zurüstteile für die 01 005 und 01 123 entstammen älteren Umbausätzen von Günther. An den Rauchkammern beider Modelle wurden beidseitig die Nischen für die Pumpen dem Vorbild entsprechend eingebaut (siehe Foto). Die kleinen Windleitbleche der 01 005 stammen von Weinert.

Der Umbau der 01 046 wurde extra beschrieben.

An der 01 111 und 01 147 wurden neben den beschriebenen Fahrwerks-Änderungen die unförmigen Pumpen, die Ventile und die viel zu großen Lichtmaschinen durch Weinert-Teile ausgetauscht bzw. ergänzt.

Die 01 125 entstand schon vor vielen Jahren unter Verwendung der 01 220 von Fleischmann. Leider wies sie zahlreiche Maßungenauigkeiten auf, weshalb für meine 01 125 der Kessel mit dem Roco-Fahrwerk kombiniert wurde. Dieser musste zwischen Schornstein und Rauchkammertür um 5 mm verlängert werden. Die Rauchkammertür wurde durch die schönere aus dem Weinert-Sortiment getauscht, die angespritzten Ventile und Pumpen entfernt und durch Messinggussteile ersetzt.

Besondere Sorgfalt wurde der korrekten Verlegung der Leitungen an allen Modellen gewidmet

Die Tendertriebwerke stammen von Roco, deren Drehgestellblenden bei den Vorkriegs-Modellen durch Weinert-Blenden mit Gleit-Achslagern getauscht wurden.

Das Tendergehäuse der 01 005 wurde einem Revell-Bausatz entnommen, für die 01 123 fand ein Weinert-Bausatz Verwendung.

An den T 34-Gehäusen der EP III-Modelle wurden vorbildgerechte Kohlekästen von Günther (inzwischen bei Weinert erhältlich) angebaut.

An den unlackierten Modellen ist für eventuelle "Nachahmer" gut erkennbar, was geändert wurde. Die Lok-Nummern wurden wie bei mir üblich auf dem PC hergestellt.

Eine Ausnahme von obigem "Beschaffungs-Programm" sind zwei DR-Loks von Piko, wobei an der 01 0503-1 (mit Boxpok-Rädern) die Schleppachse einen Roco-Radsatz mit korrekter Speichenteilung erhielt. Die Blenden der Tenderdrehgestelle erhielten Durchbrüche.

An der 01 0505-6 wurde das komplette Fahrwerk gegen eines von Roco getauscht, wobei an Rahmen und Fahrwerk dieselben Verbesserungen vorgenommen wurden wie an den oben beschriebenen Modellen. Ferner wurde die Doppel-Verbundspeisepumpe von Günter eingebaut.

Literatur.
Eisenbahn-Journal Sonderausgabe III/86 und 2/2006

 

01 005 der ersten Bauserie. Noch mit kleinen Vorlaufrädern, dem Handrad zur Überbrückung des Vorwärmers und einfachen Bremsen.
01 123. Auch Reichsbahn, aber spätere Bauserie mit großen Vorlaufrädern und Scherenbremsen
01 125. Jetzt sind wir in der Bundesbahnzeit angekommen.
01 046, in den Fünfzigern mit Henschel-Mischvorwärmer ausgestattet. Ein Umbau von Albrecht Ebinger
01 0505-6 natürlich nicht BD Stuttgart. Aber eine 01 ;-)
03 1001, die Stromlinienlokomotive macht sich nackig. Entkleidet hat sie Albrecht Ebinger.
   

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